Copyriht by Sabrina Steinkamp
 




Ein Pferd zwischen Genie und Wahnsinn....



Am 13.03.08 gegen 14:00 Uhr ist unser geliebter Beach-Boy, durch einen tragischen Unfall, von uns gegangen.

Es ging ihm schon seit einigen Wochen nicht mehr so gut. Immer wieder war er in tierärztlicher Behandlung. Aber in der letzten Woche gings wieder bergauf. Wir haben alle wieder Hoffnung geschöpft. Schließlich ist er doch ein Kämpfer! Außerdem ist er ein "Strand-Junge". Er liebt den Sommer und sollte doch zumindest diesen einen Sommer noch erleben und genießen...

... Doch dann kam am 13.03.08 ein unerwarteter Anruf.:

Beach ist auf dem Paddock beim Wälzen umgeknickt und hat sich den halben Huf, sehr ungünstig, mitsamt allen Aterien, abgerissen. Der Tierarzt hat vergeblich versucht nochmal alles zusammenzuflicken doch Beach hat einfach zu viel Blut verloren. Sollte es jetzt, nach diesem Bergauf entgültig, durch so einen Unfall, zu Ende gehen?!?!?
Leider ja :-(... Alle Versuche des Tierarztes waren vergeblich... Letztlich sollte man dann doch so fair sein und das Tier erlösen! So schwer es uns auch gefallen ist. Aber es gab einfach keine anderen Möglichkeiten mehr.

Mit seinen 25 Jahren war er nun wirklich schon ein Renter und hatte, so hoffe ich, dass er auch so gefühlt hat, noch ein schönes Rentnerdasein.

Er war ein unglaublich treuer und verlässlicher Kumpel und dazu noch ein excellenter und ehrgeiziger Sportler. Er hat immer versucht alles richtig zu machen und auch, wenn er manchmal den ein oder anderen sanften "Hinterntritt" brauchte (die, die ihn kannten, verstehen, was ich meine), hat er mich in den entscheidenen Situationen nie im Stich gelassen.

Nach jedem Tief hat er sich wieder berappelt und uns immer wieder beeindruckt, wie toll er doch laufen kann und was er für eine unglaubliche Willensstärke hat :-).
Bei seinem Mitteltrab war nur fliegen schöner! Er wollte immer gefordert werden und zeigen, was er kann. Nicht um sonst war er sein ganzes Leben lang so erfolgreich!

Ich habe ihm so unglaublich viel zu verdanken. Er hat mich in den 8 Jahren praktisch erzogen und mir sehr viel beigebracht. Ohne ihn wäre ich niemals so weit gekommen und könnte niemals auf eine so tolle Ausbildung zurück blicken.

Ich werde ihn als Kumpel, besten Freund und Sportler sehr vermissen und niemals vergessen! Jeden Tag denke ich an ihn. Ich hoffe, dass es ihm jetzt auf der großen Regenbogenwiese gut geht und er viele Freunde hat.


Machts gut mein Großer!!!














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Was ist Dressurreichten eigentlich?

Dressurreiten ist eine Disziplin des Pferdesports, bei der die natürlichen Veranlagungen des Pferdes durch gymnastische Übungen gefördert und verfeinert werden. Das Dressurreiten hat zum Ziel, das Pferd mit minimalen Signalen („Hilfen“) zum Ausführen der gewünschten Aufgabe („Lektion“) zu veranlassen. Die dressurmässige Ausbildung des Pferdes stellt die Grundlage jeder reiterlichen Betätigung dar und findet ihre Vollendung in der Hohen Schule.

Dressurreiten fördert und verfeinert die natürlichen Bewegungen des Pferdes und ermöglicht ihm, das Gewicht des Reiters optimal zu tragen und trägt dadurch zur Gesunderhaltung des Pferdes bei. Im Grunde kann man nicht von Dressur sprechen, da man das Pferd nicht dressiert, sondern gymnastiziert.

Turniere:

Auf Turnieren werden Reiter und Pferde in Dressuraufgaben mittels einer Wertnote von 0 (nicht gezeigt) bis 10 (ausgezeichnet) bewertet. Es wird entweder eine Note für die gesamte Aufgabe vergeben oder eine Gesamtnote, die sich ergibt aus separaten Noten für jede einzelne Lektion der Aufgabe. Die Prüfungen werden auf einem genormten Dressurviereck einzeln oder in kleinen Gruppen durchgeführt und von bis zu 5 Richtern gemeinsam oder einzeln bewertet.

Die Dressuraufgaben bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Lektionen, die in einer bestimmten Reihenfolge oder, in einer Kür, auch mit Musikuntermalung in frei gewählter Abfolge gezeigt werden. Das Pferd bewegt sich dabei in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp auf geraden und gebogenen Linien (Bahnfiguren), vorwärts, seitwärts oder auch rückwärts. In den höheren Disziplinen der Dressur werden kompliziertere Bewegungsabläufe gezeigt (Traversale, Passage, Piaffe, Galopppirouette etc.)

Es werden der Sitz und die Hilfengebung des Reiters, die Bewegung und die Rittigkeit des Pferdes und die Korrektheit in der Ausführung der verlangten Lektionen bewertet.


Geschichte:

Das Dressurreiten als Sport entstand Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Vergleich zwischen Offizieren und war, wie die meisten reitsportlichen Disziplinen, anfangs ausschliesslich diesen vorbehalten. Das Reglement der seit 1912 olympischen Sportart geht auf die militärischen Anforderungen der europäischen Kavallerien zurück. Heute sind weltweit Frauen im Dressursport führend. Deutschland ist seit Jahrzehnten auch auf Grund seiner Erfolge in der Pferdezucht dominierend im Dressursport; es ist mit die erfolgreichste Sportart, in der Deutsche Sportler international antreten.
 

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